Das Unternehmen

Die Geschichte des Sanitätshaus Jeromin

In den Räumen des Sanitätshaus Jeromin wird seit über 50 Jahren Orthopädietechnik praktiziert. Bis zu seinem Tod im Jahre 1983 führte Orthopädiemechanikermeister Stricker über 30 Jahre die Orthopädische Werkstatt als Privatunternehmen.

Im gleichen Jahr erhielt das Kreiskrankenhaus Wurzen die Aufgabe, die orthopädische Werkstatt mit der Unterstützung eines Kooperationspartners eine neue Außenstelle zu implementieren.

Matthias Jeromin wurde als fachlicher Leiter in der Orthopädischen Werkstatt eingesetzt und von seiner Frau Gabriele Jeromin, welche in den Einrichtungen des Kooperationspartners, den Orthopädischen Werkstätten der Kliniken Hubertusburg, eine Umschulungsmaßnahme besuchte, fachlich begleitet.

1984 konnte die neu renovierte und mit Maschinen bestückte Werkstatt eröffnet werden. In den Räumen wurden hauptsächlich kleinorthopädische Hilfsmittel wie Einlagen, Peronaeusorthesen und Nachtschienen gefertigt. In Zusammenarbeit mit der orthopädischen Werkstatt der Kliniken Hubertusburg wurden Orthopädiemechaniker und Bandagisten ausgebildet.

1992 übernahm Orthopädiemechaniker Matthias Jeromin die orthopädische Werkstatt, welche er bis dahin leitete und gründete im April des gleichen Jahres das Sanitätshaus Jeromin in Wurzen.

Zum Zeitpunkt der Privatisierung änderte sich nur das Besitzverhältnis. Das Personal, das zu Beginn aus dem jetzigen Inhaber, seiner Frau und einem Orthopädiemechaniker bestand, wuchs in den folgenden Jahren bis auf 13 Angestellte an.

Zu den anfänglichen Dienstleistungen, wie klinische Orthopädie, Kompressionsstrümpfe, Brustprothesenversorgung und orthopädische Einlagen, kamen die Inkontinenz- sowie Stomaversorgung hinzu. Reha-Hilfsmittel wie Pflegebetten und Rollstühle sowie Enterale Ernährung und die Wundversorgung rundeten das Versorgungsspektrum ab und machten das Sanitätshaus Jeromin zu einem gern in Anspruch genommenen Vollsortimenter der Hilfsmittelversorgung.

Im Jahre 1993 machten die sprunghaft angestiegenen Versorgungen im Außendienst (Inkontinenz- und Rehabilitationshilfsmittel) eine räumliche Erweiterung des Sanitätshaus und die Schaffung zusätzlichen Lagerraumes (200m²) welche in der Gemeinde Bennewitz gemietet wurden erforderlich.

Bereits ein Jahr später, 1994, wurde erstmals eine Filiale in der Kreisstadt Grimma sowie eine Außenstelle in Borsdorf bei Leipzig eröffnet.

1996 wurden dann externe Büroräume in der Straße des Friedens 11 (Stadtgut Wurzen) angemietet, die bis zum November 2005 die Verwaltungszentrale des Unternehmens bildeten.

1999 wurde das Lager in Bennewitz aufgelöst um in unmittelbarer Nähe der Firmenzentrale in Wurzen angesiedelt zu werden. Eine Prozessoptimierung und kürzere Versorgungswege waren nunmehr gewährleistet.

Im Jahre 2000 wurde die Außenstelle in Borsdorf geschlossen und die Filiale in Grimma nach Brandis verlegt.

2005 wurde ein Qualitätsmanagementsystem analog der DIN EN ISO 13485:2003 eingeführt.

Im gleichen Jahr fand der Umzug des Büros aus der Straße des Friedens 11 in das Gebäude des Sanitätshauses statt. Die Erweiterung der orthopädischen Werkstatt folgte anschließend.

Eine komplette bauliche Neugestaltung des Sanitätsfachgeschäftes in Wurzen wurde im Einklang von moderner Technik und klassischen Baustil 2009 umgesetzt. In diesem Zusammenhang ging die Immobilie in Familienbesitz über. Das neue Erscheinungsbild wurde vornehmlich auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet.

Derzeit finden Planungen zum Neubau der orthopädischen Werkstatt statt.

Matthias Jeromin stellt somit eine wichtige Weiche für die Zukunft, den stetig steigenden Anforderungen an Qualität und Leistung gerecht werden zu können.

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